Originelle Liederabende

             Konzerte mit Moderation

1. Der Frühling beginnt geruhsam mit  dem einen Schritte des Kranichs

Ein anspruchsvolles Programm, das japanisches und deutsches Gefühlsleben gegenüberstellt. Dabei spannt sich der musikalische Bogen von klangvollen japanischen Liedern aus dem 20. Jahrhundert, über interessante Vertonungen übersetzter Haiku ( 17-Silbengedicht ) des zeitgenössischen deutschen Komponisten Lukas Haug, bekannten Liedern von Schubert und Brahms bis zu berühmten Opernarien von Mozart und Gluck. Die Moderation verbindet die einzelnen Liedblöcke mit Wissenswertem über Gefühl-Natur- und Musikverständnis des heutigen Japaners.

2. Von Sehnsucht, Liebeslust und Wiener Walzerseligkeit

Ein beschwingter Abend, bei dem die Liedauswahl von japanischen Liedern, die bereits stark von deutscher Romantik beeinflusst sind, über bekannte deutsche Lieder von Schubert und Brahms sowie berühmten Opernarien bis zu klassischen Operettenmelodien im Dreivierteltakt reicht. Zwischen den einzelnen Musikblöcken erfährt man verblüffende Details über das innige Verhältnis vieler Japaner zur klassischen europäischen Musik. Humorvolle Einführung in Lieder und Arien rundet die Moderation ab.                                

3. Wenn Frauenzimmer die Hosen anhaben

In  dieser amüsanten „Transvestitologie“ von Orpheus bis Orlowski stellt ein Chronist augenzwinkernd unsterbliche „Hosenrollen“vor. Werden doch auf der Opernbühne häufig selbst weiblichste Weiber zum Transvestitismus verdammt! ( Laut Duden: Sexuelles Bedürfnis, die Kleidung des anderen Geschlechts zu tragen ) Das nichtsdestotrotz beglückende Resultat: Unbestritten einige der schönsten Arien des Operngesangs! Berühmte Arien von Händel, Gluck und Mozart belegen das eindrucksvoll.

4. Rote Abendwolken ziehn am Firmament

Das musikalisch schöne und anspruchsvolle Programm, welches ausschließlich Johannes       Brahms, dem genialen Komponisten aus dem Norden, gewidmet ist, wurde nicht etwastreng methodisch nach musikgeschichtlichen Zusammenhängen ausgewählt, sondernnach dem persönlichen Geschmack der Mezzosopranistin Naoko Horii-Kaethner. In denUntergruppen Volks-, Kunst- und Zigeunerlieder singt sie das, was ihr von einem großenMeister, den sie besonders schätzt, am besten gefällt. Heitere und nachdenkliche Episodenaus dem Leben des Komponisten leiten von Musikblock zu Musikblock über.

5.  Weihnachtsimpressionen eines Globetrotters

Alt und jung erfreut sich alljährlich wieder auf Weihnachtsbaum und Festtagstreiben. Wie erlebt aber ein unsteter Weltenbummler diese besinnliche Zeit? Aus der Warte eines Globetrotters werden drei ungewöhnliche Weihnachtserlebnisse aus der fremden weiten Welt geschildert, wobei das Stimmungsbarometer von sehr kurios bis stark besinnlich schwankt. Jede Weihnachtserzählung wird abgeschlossen durch japanische Lieder, bekannte Opern – und Operettenarien sowie im Finale durch besinnliche Weisen von Händel, Reger, Cornelius und Schubert, die gut in die Adventzeit passen wie das berühmte „Ave Maria“     

6. Freud und Leid mit japanischer Küche

Ein heiterer musikalisch-lukullischer Abend. Reiseschriftsteller Hans-Georg Kaethner liest aus seinem erfolgreichen Japanbuch  „Sumo Sushi Dauerlächeln“ über drei unwahrscheinlich populäre Gerichte, für die jeder echte Japaner freudigen Herzens sein Leben  lässt! Dabei reicht die Skala von japanischen und deutschen Liedern bis zu berühmten Opernarien von Mozart, Bizet und Rossini.                                                                                             

7. Sumo Sushi Dauerlächeln

In diesem witzigen Lese-Gesangsabend wird der geheimnisvolle Sohn Nippons gründlich entmystifiziert, so dass am Ende ein Mensch wie „du und ich“ mit allerdings sehr spezifischen Alltagsproblemen zu beschmunzeln bleibt. Originelle Zwischenkommentare leiten von den einzelnen Lesestellen aus dem Japanbuch von Hans-Georg Kaethner zu einem japanischen oder deutschen Lied über, das sich irgendwie auf den vorher gelesenen Text bezieht, wobei gerade diese komischen Übergänge stets verblüffte Heiterkeit hervorrufen.  

8. Reminiszenzen zwischen Berlin, München, Karatschi und Tokio

Zwischen spannenden und vergnüglichen Leseproben aus zwei Büchern von Hans-Georg Kaethner bietet seine Ehefrau, die japanische Mezzosopranistin Naoko Horii, nicht nur als musikalische Untermalung Lieder und Arien, sondern in launig-humorvollen Übergängen wird auch über die natürlichen Klippen bereichtet, die es zu überwinden gilt, ehe ein ehemaliger DDR-Student und eine schöne Tochter Nippons endlich zusammenkommen können.-  Rückerinnerungen zwischen Europa und Asien.-

 

Mitwirkende:

Naoko Horii-Kaethner

Gesangsstudium in München bei der bekannten deutschen Altistin Hertha Töpper. Zahlreiche Konzerte im gesamten deutschsprachigen Raum und Japan. Von 1984 bis 87 Engagement bei den Bühnen der Stadt Kiel. Seit 1987 Mitglied des Opernensembles am Theater Basel.

 Hans-Georg Kaethner

Reiseschriftsteller. Globetrotterleben durch ca. 70 Länder. Über 1000 Vortragsveranstaltungen und Konzertmoderationen in Japan, Türkei, Schweiz und allen Teilen Deutschlands.

Bücher:

„Sumo Sushi Dauerlächeln“ (2008 )

„Ausweg Karatschi“ ( 1989 )

 Begleitung durch erstklassige Pianisten, wie: Hyun Sook Noh (Korea), Christine Hinz-Kosfelder, Michael Höness. Die Programme 7 und 8 sind auch ohne Pianisten mit CD-Begleitmusik möglich.